Im Rohrgraben durch abstürzende Schalplatte verletzt

Unfallhergang

Um auf die Decke zu gelangen, lehnte der Mitarbeiter des Rohbauunternehmens eine Leiter in unmittelbarer Nähe der soeben beschriebenen Baugrube an eine bereits betonierte Stütze. Als er mit einer Schalungsplatte aufsteigen wollte, stürzte er von der Leiter. Dabei fiel das Schalungselement auf den in der Baugrube arbeitenden Beschäftigten des Straßenbauunternehmens und verletzte ihn am Bein.


Der Verunglückte erlitt einen dreifachen komplizierten Beinbruch, musste ca. 3 Wochen stationär im Krankenhaus behandelt werden und war ca. drei Monate arbeitsunfähig.

 

Unfallursache
Ursächlich für den Unfall war die gleichzeitige Ausführung von Bauarbeiten zweier Unternehmen an Arbeitsstellen, die fast übereinander lagen. Wie sich bei der Unfalluntersuchung herausstellte, hatte eine Abstimmung zwischen beiden Unternehmen nicht stattgefunden.

 

Mit diesen Massnahmen wäre der Unfall verhindert worden

Für Arbeitgeber und Vorgesetzte

 Aufträge, deren Durchführung zeitlich und örtlich mit Aufträgen
            anderer Unternehmer zusammenfällt, sind mit den anderen
            Unternehmern abzustimmen, soweit dies zur Vermeidung einer
            gegenseitigen Gefährdung erforderlich ist

Für Mitarbeitende

  Arbeiten dürfen nicht parallel ausgeführt werden, sofern dadurch
eine gegenseitige Gefährdung entstehen könnte

 

 

 

D-A-CH-S

Internationale Fachgruppe Absturzsicherung

 


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