Das PARITÄTISCHE KOMITEE IM BAUWESEN für Ausbildung und Sicherheit in der Autonomen Provinz Bozen wurde im September 1989 von den Sozialpartnern (Kollegium der Bauunternehmer, Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (LVH), Südtiroler Handwerkervereinigung (SHV), ASGB Bau, SGK Uil, SGB Cisl, GBH Fillea) gegründet.
Man hatte sich von allem Anfang an das Ziel gesteckt, das Thema Arbeitssicherheit anders als in der Vergangenheit üblich, nachdrücklich und mit Vorrang, zu behandeln.
Information und Ausbildung in Zusammenhang mit Unfallverhütung und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer fanden im Gesetzesdekret 626 vom Jahr 1994 und später im Gesetzesdekret 81 vom Jahr 2008 eine wichtige Stütze. 

Ausbildung und Unfallverhütung muß jeden einzelnen Arbeitnehmer im Rahmen seines Aufgabenbereichs einbeziehen. Gleiches ist auch für die gewählten Sicherheitssprecher sowie für die betrieblichen Sicherheitsdienste (Erste Hilfe, Brandschutz, Evakuierung bei unmittelbarer Gefahr) vorgesehen.
Notwendigerweise müssen sich auch die Sozialpartner einbringen, um größeren Druck für mehr Sicherheit auf den Baustellen zu erzeugen und die zuständigen Behörden stärker einzubinden.
Derzeit erfolgt die Berufsausbildung vorwiegend in den Landesberufsschulen. Das Komitee hegt die Absicht, mit neuen Initiativen Neuzugänge anzuregen und einen nützlichen Beitrag für bessere Fachausbildung der Arbeitskräfte im Bauwesen zu leisten.
Unter diesen Voraussetzungen erachteten es die Sozialpartner als angebracht, den Zuständigkeitsbereich des Komitees zu erweitern, die vertraglichen Vorgaben sowie die Zusatzabkommen zwischen den Sozialpartnern sollen für diese Entwicklung eine wertvolle Unterstützung sein.

http://www.pkb.bz.it/